Grundlegendes zum Systemischen Ansatz

an dieser Stelle beginne ich mit folgender Geschichte:


Ein Mensch kam zu einem Bauwerk, an dem viele Arbeiten beschäftigt waren. Er fragte einen von ihnen, was er da tue, und bekam zur Antwort: „Ich behaue Steine.“ Er fragte einen anderen; und der sagte: „Ich verdiene hier mein Geld.“ Der dritte antwortet ihm: „Ich ernähre meine Familie.“ Und der vierte sagte: „Ich baue mit an einem Dom zur Ehre Gottes.“

Systemische Interventionen bieten die Möglicheit,  bisherige hinderliche Denkschemata und Verhaltensmustern zu erkennen und aus ihnen auszubrechen, um sich neuen Denkschemata und Verhaltensweisen zuwenden zu können. Denken und Wahrnehmen sind also veränderbar und nicht eins zu eins mit der äußeren Wirklichkeit verbunden. Nicht irgendwelche Handlungen verursachen unser Leiden, sondern die Sichtweise, mit der wir die Welt und uns selbst, mitsamt unserer Handlungen und Gefühle wahrnehmen. Denken und Wahrnehmen wird als von uns selbst gewählt verstanden.

Diese Geschichte verdeutlicht unter welchen unterschiedlichen Kontexten das eigene oder auch das fremde Verhalten gesehen werden kann. Unsere Identifikationen sind Perspektiven unseres Geistes und unser Geist ist frei, sich selbst, sein Denken, Fühlen und Handeln in diesen oder jenen Zusammenhang zu bringen, zu erklären und zu bewerten.

 
Die Systemische Theorie bringt die Sichtweise, der fundamentalen Wahrnehmung der Vernetzung und der Verbundenheit der Individuen.

Aus systemischem Denken heraus haben Menschen, die ein Problem „haben“, alle Voraussetzungen um dieses Problem auch zu lösen.
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